Leistungsfall

Entgegen der bekannten Kapitallebens- oder Rentenversicherung wird bei der Risikolebensversicherung kein Kapital angespart. Die vertraglichen Leistungen des Leistungskataloges werden nur ausgezahlt, wenn der Versicherungsnehmer vor Ablauf des Vertrages verstirbt. Sollte der Versicherte das Ende des Vertrages erleben, dieser dann dementsprechend ablaufen, bestehen keinerlei Ansprüche mehr aus dem Vertragsverhältnis.

Bei dieser Form der Vorsorgeversicherung bietet sich der Vorteil, dass die Absicherung für etwaige Hinterbliebene, bereits für einen relativ geringen monatlichen Beitrag zu erhalten ist. Gleichzeitig sind die zu erwartenden Summen in aller Regel recht hoch.

Versicherungsnehmer, die nicht ausschließlich für den Todesfall abgesichert sein möchten, erhalten die Möglichkeit bei den Versicherungsgesellschaften Zusatzbausteine mit abzuschließen.

Der Versicherungsnehmer kann den Begünstigten für den Todesfall frei wählen. Die Risikolebensversicherung ist an keine gesetzliche Vorschrift oder gar an eine Erbfolge gebunden. Neben der Familie ist somit jede Konstellation möglich, was bedeutet, dass auch eine natürliche oder juristische Person als Erbberechtigter einzusetzen ist.