Gesundheitsfragen

Bevor ein Vertrag für eine Risikolebensversicherung unterzeichnet werden kann, werden seitens des Versicherers Gesundheitsfragen abgerufen. Der zukünftige Versicherungsnehmer muss dabei einen Fragenkatalog bezüglich seines Gesundheitszustands, seiner etwaigen Freizeitgestaltung und seiner allgemeinen Lebensweise korrekt beantworten. Anhand dieser Angaben wird dann seitens des Versicherers die Risikosituation eingeschätzt. Ist die versichernde Gesellschaft bereit den Kunden abzusichern, wird noch ein etwaiger Risikozuschlag ausgelobt, wie etwa bei rauchenden Personen. Vorbehaltlich lassen sich einige Risikolebensversicherungen auch noch nachträglich ärztliche Untersuchungsberichte nachreichen.

Die Gesundheitsprüfung stellt für viele Interessierte eine unangenehme Prozedur da. Dennoch können genau diese auch als Schutz dienen im Fall der Fälle. Sind nämlich alle Angaben richtig und nach bestem Wissen und Gewissen gemacht worden, ist statistisch belegbar, dass die Streitigkeiten im Leistungsfall nahezu gegen null tendieren. Einige wenige Versicherungsgesellschaften bieten Risikolebensversicherungen ohne Gesundheitsprüfungen an. Bei den wenigen Angeboten, für die keine Gesundheitsprüfung erforderlich ist, gibt es jedoch teilweise erhebliche Einschränkungen im Vergleich zu herkömmlichen Risikolebensversicherungen. Der Versicherte kann bei solchen Abschlüssen die Höhe nicht in beliebigem Maße festsetzen, 40- 50.000 Euro gelten hier als maximale Obergrenze. Auch etwaige Sperrzeiten von bis zu 18 Monaten sind dabei keine Seltenheit. Oftmals gibt es bei Risikolebensversicherungen ohne Gesundheitsprüfung auch nur eine begrenzte Versicherungsdauer. Das Endalter ist hier erfahrungsgemäß auf das 75 Lebensjahr begrenzt.