Formen der Risikolebensversicherung

Hierbei werden zunächst zwei grundsätzlich unterschiedliche Formen betrachtet:

Zum einen die mit einer konstanten Versicherungssumme.
Bei dieser klassischen Form der Risikolebensversicherung bleibt die vereinbarte Versicherungssumme über die gewählte Versicherungsdauer immer gleich.

Zum anderen die Form mit einer fallenden Versicherungssumme:
Die hierbei vereinbarte Versicherungssumme fällt während der Versicherungslaufzeit jährlich um einen bestimmten Betrag. Dieser wird nach Bedürfnis vereinbart. Der Beitrag ist aufgrund der fallenden Versicherungsleistung günstiger als bei der Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme. Mit steigendem Alter, welches auch ein steigendes Todesfallrisiko mit sich bringt, fällt dementsprechend auch die Summe. Eine Unterform dieser Form ist die fallende Versicherungssumme nach Tilgungsplan:

Insbesondere bei der Absicherung von Krediten und Baufinanzierungen bietet sich eine Risikolebensversicherung an, deren Versicherungssumme entsprechend proportional zum Kreditverlauf fällt.

Die Versicherungssumme entwickelt sich dann entsprechend der aktuellen Restschuld des Kreditnehmers. Durch den kontinuierlichen Fall der Versicherungssumme fallen auch die Beiträge, wie obig schon erklärt. Diese Art der Risikolebensversicherung ist immer günstiger im Preis wie eine Versicherung mit konstanter Versicherungssumme.

Optional besteht die Möglichkeit, je nach vertragsführender Gesellschaft, eine Risikolebensversicherung mit einer Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zu versehen. Wenn dementsprechend vereinbart, wird die Berufsunfähigkeit dann in der vereinbarter Höhe gezahlt. Weiterhin wird dementsprechend der Versicherungsnehmer von der Beitragszahlung zu seiner Risiko-Lebensversicherung befreit.