Betriebliche Altersversorgung (bAV)

DEFINITION DER BAV

Sagt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer (oder einem Freiberufler der ausschließlich für das Unternehmen arbeitet) aufgrund des Arbeitsverhältnisses Leistungen zur

  • Hinterbliebenenversorgung
  • Invaliditätsversorgung
  • Altersversorgung

zu, so spricht man von einer betrieblichen Altersversorgung.

Diese Leistungen können unterschiedlich ausgestaltet sein. Möglich sind einmalige Kapitalzahlungen oder Renten an den Arbeitnehmer oder dessen Hinterbliebene. Leistungen zur Hinterbliebenenversorgung oder Invaliditätsversorgung werden dann ausgezahlt, wenn der Leistungsfall eintritt (also bei Tod oder Invalidität der versicherten Person). Damit eine Altersversorgung als betrieblich anerkannt wird, darf eine Altersrente erst gezahlt werden, wenn der Mitarbeiter mindestens 60 Jahre alt ist. ACHTUNG: Ab dem Jahr 2012 getätigte Zusagen zur betrieblichen Altersversorgung erlauben einen Rentenbeginn erst ab einem Alter von 62 Jahren.

Der Arbeitgeber hat nun die Möglichkeit die Leistungen vom Betriebsvermögen zu zahlen (Pensionszusage) oder das Risiko auf einen externen Versorgungsträger zu übertragen. Dieser versichert die Rente, Hinterbliebenenleistung oder Invaliditätsversorgung gegen einen Beitrag seitens der Firma. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile, welche möglichst objektiv gegeneinander abgewogen werden müssen.

DIE BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG KENNT 5 UNTERSCHIEDLICHE DURCHFÜHRUNGSWEGE.

Die nicht versicherungsförmigen Durchführungswege:

  1. Pensionszusage (Direktzusage)
  2. Unterstützungskasse

Die versicherungsförmigen Durchführungswege:

  1. Direktversicherung
  2. Pensionskasse
  3. Pensionsfonds

Wenn Sie sich zu den Arbeitgebern zählen sollten Sie eins niemals vergessen. Auch wenn Sie die betriebliche Altersversorgung an einen externen Anbieter ausgelagert haben: SIE HAFTEN IMMER FÜR DIE ERFÜLLUNG DER ZUGESAGTEN LEISTUNGEN!!!! Nachzulesen im § 1 Absatz 1 BetrAVG (Betriebsrentengesetz)

Welche der oben genannten Möglichkeiten für Sie als Arbeitnehmer oder Sie als Unternehmer die richtige ist, können wir Ihnen nicht sagen. Wir bieten Ihnen aber auf den folgenden Seiten die Möglichkeit die Vor- und Nachteile der einzelnen Durchführungswege kennen zu lernen. Aufgrund unserer Ausbildung und Erfahrung wird auch mal eine Meinung herauszulesen sein, die aber nicht als Handlungsempfehlung zu verstehen ist. Sie (und Ihr Steuerberater) sind Ihres Glückes und Ihrer Finanzen Schmied. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche und hoffen darauf und bitten darum dass Sie uns weiter empfehlen.

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