Klassische Berufsunfähigkeitsversicherungen

Hierbei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine klassische Berufsunfähigkeitsrente.

Mit Abschluss des Vertrages tritt der Versicherungsschutz ein. Als Beitrag werden in der Regel zwei Beträge ausgewiesen.
Wobei zunächst immer der niedrigere zu zahlen ist – der sogenannte Zahlbeitrag.  Dieses liegt daran, dass die Gesellschaften mit den generierten Gewinnen, den eigentlichen zu zahlenden Beitrag absenken. Der Beitrag für den unterschrieben wird, ist der sogenannte Vertragsbeitrag.

Der Zahlbeitrag wird bis auf weiteres monatlich vom Konto der versicherten Person abgebucht. Problematisch kann es nur werden, wenn die Gesellschaft zu geringe Überschusse generiert. Dann kann die Versicherung bis zur Höhe des Vertragsbeitrages den Zahlbeitrag anheben. Zwischen diesen beiden Beträgen liegen manchmal sehr hohe Unterscheide.

Kommt es zum Leistungsfall, müssen die Erträge lediglich mit dem Ertragsanteil versteuert werden. Finanziell betrachtet bedeutet dies, dass je nach Restlaufzeitdauer der Berufsunfähigkeitsrente etwa zwischen 5 und 30 Prozent der Rente besteuert werden.

Ein Beispiel: Eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr, Restlaufzeit bis Vertragsende noch 5 Jahre, würde eine Versteuerung von etwa 5 Prozent nach sich ziehen. Bei einer Restlaufzeit der Berufsunfähigkeitsrente von 10 Jahren würden etwa 10 Prozent versteuert werden, bei 30 Jahren dementsprechend rund 30 Prozent.