Gesundheitsfragen

Dabei handelt es sich um einen sogenannten Fragenkatalog, welchen die Gesellschaft verbindlich beantwortet wissen will, bevor ein rechtskräftiger Vertrag geschlossen wird. Mit diesem Fragenkatalog will sich der Versicherer im Vorwege davor schützen, nicht schon mit Vertragsabschluss vorhersehbare Risiken „einzukaufen“. Es sollte niemals vergessen werden, so gut einzelne Angebote auch klingen mögen, jede Versicherung will damit Geld verdienen. Werden Risikofragen positiv beantwortet, beispielsweise die Frage, ob man schon einmal beim Psychologen oder Psychotherapeuten war, kann dies zu einer generellen Ablehnung führen bzw. es kommt zwar ein Vertrag zustande, jedoch werden beispielsweise psychische Erkrankungen ausgeschlossen. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit können zunächst ausgeschlossene Risiken aber auch wieder mit hineingenommen werden. Dies ist je nach versichernder Gesellschaft möglich. Bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen gilt es ganz genau zu sein. Diese sollten unbedingt in Zusammenarbeit mit einem fachkundigen Vermittler beantwortet werden.

Bedenken sollte man auch, wird einmal ein Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung gestellt und wird dieser abgelehnt, bleiben die Daten in einer externen Datenbank, auf die alle Versicherer zugreifen können, gespeichert. So minimieren die versichernden Gesellschaften ihr eigenes Risiko. Es dürfte klar sein, dass sich kein Versicherer darauf freut, einem 40-jährigen Mann bzw. einer 40-jährigen Frau 2.000 Euro Deutsche Rentenversicherung.