Gesetzliche Bestimmungen

Die Rentenversicherung hat eine eigene Definition der Erwerbsfähigkeit. Versicherte sind erwerbsfähig, wenn sie in der Lage sind eine berufliche Tätigkeit auszuüben, die ihren Fähigkeiten und Kenntnissen entspricht. Eine Minderung der Erwerbsfähigkeit liegt vor, wenn dies nicht gegeben ist, oder die Erwerbsfähigkeit gilt als gefährdet, wenn mit einer Minderung gerechnet wird. In beiden Fällen kann die Rentenversicherung mit dem Ziel, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen oder zu verbessern, Leistungen zur Teilhabe bewilligen.

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden aus folgenden Gründen gezahlt:

Wer täglich weniger als drei Stunden erwerbsfähig ist, erhält eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Wer mehr als drei und weniger als sechs Stunden erwerbsfähig ist (nach den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes), erhält eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Ursache für eine Erwerbsminderung kann z. B. eine Krankheit oder eine Behinderung sein. Dieses Recht gilt seit Beginn 2001. Erfüllt ein Versicherter die Bedingungen für die Zahlung einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, ist aber kein Arbeitsplatz auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen, so kann auch eine Rente wegen voller Erwerbsminderung gezahlt werden.